Was alte Frachtpapiere alles ans Tageslicht bringen.

Frachtbriefe
Eil-Frachtbrief für Käse:


Leicht verderbliche Ware wurde mit Eilfrachtbriefen versendet. 
Diese unterschieden sich durch eine roten Rand von den herkömmlichen Frachtbriefen. 
Die Rückseite des Frachtbriefes beschrieb die Rechnung. 
Sammlung: R. Drews 



 

Frachtbrief für eine Fahnenstange:


1914 war es anscheinend wichtig, eine Fahnenstange mit 2 Fahnen zu transportieren. 
Auf der Vorderseite des Papiers war Raum für Empfänger, Art der Ware und Absender. 
Die Fahnenstange war von Hannover nach Gittelde (Harz) über Kreisensen 3 Tage lang unterwegs. 
Sammlung: R. Drews. 



 

Frachtbrief für Drogerieartikel:


Die Ware war mangelhaft verpackt. Solche Vermerke waren häufiger zu sehen. 
Von Braunschweig brauchten die Drogen (Drogerieartikel oder Medikamente) 2 Tage bis nach Gittelde. 
Sammlung: R. Drews. 


Frachtbriefstempel:
BLE, Diedenhofen-Hondorf, Berlin, Cöln, Elberfeld


Besonders interessant ist die Vielfalt der Frachtbriefstempel. Alle Papiere und vermutlich dazugehörige 
Waggons der Länderbahnen waren nach Gittelde unterwegs. 
Sammlung: R. Drews. 



 

Erfurt, Erfurt, Hannover, Essen, Magdeburg


Somit ist belegt, dass die Fahrzeuge häufig auf anderen Länderbahnen anzutreffen waren. 
Sammlung: R. Drews. 



 

Magdeburg, Kassel, Hannover, Vorwohle-Emmerthal, Vorwohle-Emmerthal


Wie kamen jedoch die Stempel auf die Papiere? Hatte jeder Waggon einen Begleiter? 
Sammlung: R. Drews. 



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Letzte Änderung 15.01.05