Bildergalerie erste deutsche Staatseisenbahn.

Braunschweig - Harzburg.


Braunschweig
Wolfenbüttel
Fortsetzung Wolfenbüttel
Börssum
BW Börssum
Ottmerfahrten
Vienenburg
Fortsetzung Vienenburg
Fortsetzung Vienenburg
Fortsetzung Vienenburg
Harzburg 2000
Harzburg 1907
Harzburg 1910
Harzburg 1907
Harzburg 1897
Karte BS-Harzburg
Fahrzeuge der BLE
Fahrplan Bs_Harzburg
Am 14.05.00 fuhr die Braunschweiger Hafenbahnlok mit dem Preussenzug in Bad Harzburg ein.
Die Fahrten fanden unter dem Titel "Ottmerfahrten" statt, dem Erbauer der Bahnhofsgebäude der Braunschweiger Eisenbahn.
Foto: (C) 2001 G. Schlender.



 

Braunschweig:


Historische Bahnhofsansicht des alten Braunschweiger Bahnhofes.
Heute befindet sich die Nord LB in dem Gebäude, der neue Braunschweiger Hauptbahnhof
wurde 1960 an anderer Stelle in Betrieb genommen.
Sammlung: G. Schlender.



 

Wolfenbüttel:


Ausfahrt aus Wolfenbüttel anlässlich der Ottmerfahrt am 14.05.2000.
Hier stimmte wirklich alles: Wetter gut, Licht gut, Zug pünktlich, Fotograph pünktlich, Fotolabor gut.
Hatte Murphy geschlafen?
Foto: (C) 2001 G. Schlender.



 

Fortsetzung Wolfenbüttel:


Auf der Rückfahrt nach Braunschweig:
So sieht es aus, wenn der Fotograph das Beste daraus macht, weil er spät dran ist.
Foto: (C) 2001 G. Schlender.



 

Börssum:


Das lange Warten hat sich gelohnt. Einer der grössten Bahnknoten der Braunschweiger Eisenbahn
ist heute im DB Zeitalter nur noch Haltepunkt. Naja, nicht ganz, hat die Warnetalbahn hier doch noch
Weichen zum Umsetzen ihrer Züge. So ist Börssum doch noch ein Bahnhof.
Foto: (C) 2001 G. Schlender.



 

BW Börssum:


Vor dem ehemaligen Lokschuppen Boerssum stehen auf einem Stumpfgleis von links nach rechts:
78 479, 92 577 und 55 5647.
Sammlung: R. Vollmert.



 

Ottmerfahrten:



 
 
 
 
"Ottmer und die Eisenbahn" - rollende Ausstellung mit Ziel Bad Harzburg
Geld zurück bei "gehemmter Fahrt"
Von Harald Duin

BRAUNSCHWEIG. "Ottmer und die Eisenbahn" - dieses Projekt zur Ottmer-Aus-stellung im Braunschweiger Landesmuseum entfaltet seinen Charme nur unter Dampf (Termine siehe unten). Der Veranstalter, der Verein Braunschweiger Verkehrs-freunde e.V., mobilisiert seine Veteranen der Schiene für drei Fahrten nach Bad Harzburg. Der erste, 1838 eröffnete Abschnitt bis Wolfenbüttel
ist die erste deutsche Staatseisen-bahnstrecke.

Heute würde man das wohl ein Tempo zum Blumenpflücken nennen. Informationen auch über John Stanley Blenkinsop, den ersten Lokführer und Gründer der Braunschweiger Betriebs-werkstätten.
Zur Ausstellung gehören auch Reproduktionen der "Eisenbahn-Zeitung" von 1843, die damals im Zuge aushing. Die Autoren dieses Blattes waren voller Hoffnung bezüglich des technischen Fortschritts: "Unser Leben erfordert zu 

 
 

Bahnhof Börssum (1856). Entwurf von Carl Ebeling 

Im selben Jahr baute Ottmer den ersten Braunschweiger Bahnhof, der 1845 wiederum nach seinen Plänen durch einen größeren Bau ersetzt wurde. Auch die Bahnhöfe Wolfen-büttel, Börßum, Schladen, Vienenburg gehören zu den ältesten erhaltenen Deutschlands. Während der Museumsfahrten informieren Kunsthistoriker des Kultur-teams Braunschweig über Sehenswürdigkeiten und Hintergründe. Die Braun-schweiger Denkmalpflege ge-staltet zusammen mit den Architekten Claassen und Uhde einenWaggon zur rollenden Ottmer-Ausstellung, mit vielen Informationen, mit Porträts Ottmers und des Eisenbahn-pioniers August Philipp von Amsberg.
Die Bilder und Requisiten sollen et was von der Stimmung der ersten Fahrten vor 160 Jahren spüren lassen. Entsetzen, als einmal das Zugpersonal die Gewalt über die Lok verloren hatte und diese mit allen Waggons an der
wartenden Menge vorbeibrauste. 
seiner Erhaltung Bewegung und Arbeit, und Eisenbahnen, wodurch Handel und Fabriken blühen, geben beides."
Schon damals, natürlich, war den Anweisungen des Zugpersonals Folge zu leisten, waren Billets auf Verlangen vorzuzeigen. Auf den Karten stand fol gender Hinweis: "Wegen gehemmter Fahrten findet keine andere Ver-gütung als Rückzahlung des Fahrgeldes statt". Trotz aller Hemmungen: der Tourismus am Nordrande des Harz nahm Dank der Gäste aus Braunschweig ei-nen ungeahnten Aufschwung.
Beim Vienenburger Bahnhof han delt es sich übrigens um den ältesten in Deutschland erhal-tenen Bahnhof.
Sein Abriss war 1979 eigentlich schon beschlossene Sache. Auch der Vienenburger Rat stimmte dieser Kulturlosigkeit zu. Die Denkmalpflege obsiegte am Ende doch noch, weil die Bahn sich mit dem Abriss Zeit ließ und weil ein dendrologisches Gutachten aus Göttingen den Bau sensationell auf 1840 datierte.

 

Unter Dampf an Vienenburg vorbei. Und die Kühe schauen zu.
Stahlstich von J. Umbach (1850). 
Illustrationen: Ottmerausstellung

Quelle: Goslarsche Zeitung Ostern 2000  http://www.goslar-zeitung.de/
Sammlung: G. Schlender.

 




 

Vienenburg:


Das Bahnhofsgebäude Vienenburg ist das älteste erhaltene Bahnhofsgebäude in Deutschland.
Einen Besuch der Vienenburger Eisenbahnfreunde und des Museums im Bahnhof sollte jeder Eisenbahnfreund
einplanen, der hier vorbei kommt.
Foto: (C) 2001 G. Schlender.



 

Fortsetzung Vienenburg:


Die Rauchfahne der Hafenbahnlok verdunkelt die Sonne.
Foto: (C) 2001 G. Schlender.




 

Fortsetzung Vienenburg:


Historische Ansicht Vienenburgs von 1898.
Sammlung G. Schlender.





 
 
 
 

Vienenburger Bahnhof war einst das Tor in den Osten und in den Westen
So wie früher wird es nie wieder werden
VIENENBURG.
Zwei Gleise, ein unscheinbarer Zweckbau, gähnend leere Bahn-steige. Hin und wieder hält kurz ein Zug, um dann weiter nach Göttingen oder Braunschweig zu fahren. Viel ist nicht mehr los auf dem Vienenburger Bahnhof. Doch das war nicht immer so.
"In den 30er Jahren war hier der Hauptknotenpunkt", weiß Bürgermeister Willy Dürkop, "und zwar sowohl im Ost-West-Verkehr als auch in Nord-Süd-Richtung. Rund um die Uhr fuh-ren Züge von Aachen oder Frankfurt über Vienenburg in Richtung Berlin und Dresden." Auch Fahrdienstleiter Karl Böhm erinnert sich: "Als Kind bin ich diese Strecken gefah-ren. Das waren noch Zeiten."
Bis zum Ende des zweiten Welt-krieges erlebte der älteste Bahnhof Deutschlands seine Blütezeit. Doch dann fiel der ei-serne Vorhang, Vienenburg verlor erst sein Hinterland und dann zunehmend an Bedeutung.
Schon seit über 150 Jahren ist die Geschichte der Eisenbahn eng mit der Stadtgeschichte verknüpft. Angefangen hatte alles mit der Idee des damaligen Finanzdirektors Philipp August von Amsberg, Züge von Braun-schweig bis Bad Harzburg fah-ren zu lassen.1837 begannen die Bauarbeiten für diese 
Bahnstrecke, ein Jahr späterwurde sie für die erste deutsche Staatsbahn eröffnet.
Natürlich waren die Fahrten damals noch nicht so komfortabel wie heute. Eine Zeitzeugin aus Harzburg schrieb über die Jungfernfahrt an eine Freundin: "Die Geschwindig-keit von 30 Stundenkilometern nahm uns den Atem, es schien, als flögen uns die Bäume entgegen. Wahrscheinlich wären wir besser in einer geschlossenen Kutsche ge-reist. " Von Vienenburg bis Bad Harzburg mußten sogar noch Pferde den Zug bergauf ziehen , weil Steigungen für die Lok zu steil 
waren. 1866 wurde Goslar ans Netz angeschlossen. Drei Jahre später folgte Halberstadt. Damit wurde Vie-nenburg zum wichtigsten Umsteige-bahnhof. "Weil manche Leute lange auf Ihre Anschlusszüge warten mußten, bür-gerte sich schon der Name "Vienenburg-Wartenburg" im Volksmund ein", erzählt Willy Dürkop. In den 30er Jahren bestan-den direkte verbindungen in 19 Städte, täglich verliessen über 1000 Waggons den Vienenburger Bahn-hof. "Die Bedeutung, die Braun-schweig heute hat, hatten wir in den30er Jahren", sagt Willy Dürkop.  Doch damit war 1945 Schluß. "Im April wurde Halberstadt bombar-diert , die Amerikaner besetzten Vienenburg", erzählt Karl Böhm, "danach fuhr kein Zug mehr Rich-tung Osten." Mit der Zeit stiegen die Fahrgäste auf das Auto um, die noch bestehenden Strecken wurden zu-rückgebaut. "Als Bahnhof würde ich das heute gar nicht mehr bezeich-nen, eher als Haltepunkt", sagt Rainer Mühlberg, Vorsitzender zur Förderung des Eisenbahnmuseums. Er hofft aber, daß die Strecke in den Osten nach Stapelburg wieder auf-gebaut wird. "So wie früher wird es jedoch nie wieder werden." pga
Quelle: Goslarsche Zeitung 24.08.1994  http://www.goslar-zeitung.de/
Sammlung G. Schlender. 
Eine kleine Ergänzung: Seit 1996 ist der Lückenschluß wieder vollzogen und Vienenburg hat wieder drei Gleise.




 

Harzburg 2000:


Ottmarfahrt am 21.05.00. Diesmal führte die V36 des VBV den Zug vor der Hafenbahnlok an.
Das Bad Harzburger Bahnhofsgebäude mit seinem Flügelrad auf dem Dach und den Buntglasfenstern
ist eine Augenweide.
Foto: (C) 2001 G. Schlender.



 

Harzburg 1907:


So sah der Bahnhof in Harzburg um 1907 von der Bahnsteigseite aus.
Die Bahnsteigdächer waren noch nicht vorhanden.
Sammlung: G. Schlender.



 

Harzburg 1910:


Ansicht des Bahnhofsvorplatzes um 1910.
Sammlung: G. Schlender.




 

Harzburg 1907:


Ein grosser Tag für Bad Harzburg.
Zusammen mit dem Herzogspaar besuchte der siamesische König Chulalongkorn im August 1907 die Kurstadt.
Quelle: Goslarsche Zeitung 23.10.1999  http://www.goslar-zeitung.de/
Sammlung: G. Schlender.



Der alte Harzburger Bahnhof 1897:
Alte Hotels und ihre Geschichte: Bahnhofshotel "Braunschweiger Hof"
Grösser als der eigentliche Bahnhof
Bad Harzburg.
Um den Bad Harzburger Bahnhof herum, dessen erstes Gebäude 1843 und das jetzige 1907 einge-weiht wurde, gab es einmal fünf Hotels.

Als erstes entstand das Bahnhofs-hotel, das gleich nach der Inbe-triebnahme der ersten Deutschen Staatseisenbahn von Braun-schweig nach Bad Harzburg ge-baut wurde. Es war selbst grösser, als der eigentliche Bahnhof.
Auf alten Ansichten steht zuerst einmal der Gasthof zum Bahnhofe, dann wurde das Gebäude ver-größert und heißt schon bald Hotel de Brunsvig. In späteren Jahren wird es dann zum Hotel Braunschweiger Hof. Die Pächter heißen in der ersten Zeit 

unter anderem Grünhage und Meyer. Grünhage stand 1876 in einem Harzburger Wohnungs-anzeiger. Nachfolgende Besitzer beziehungsweise Pächter sind Aßmann, H. Ebermann und zum Schluss G. Dey. Das Bahnhofshotel Braunschweiger Hof hatte 24 Zim-mer und 60 Betten. Der Zimmer-preis betrug mit Licht und Bedie-nung zwischen 1,50 und 2,50 Mark.
Bevor man mit dem Bau des neuen Bahnhofes begann, wurde das Ho-tel, wie auch der alte Bahnhof selbst, abgerissen. Reste des Ge-bäudes wurden zum Bau eines Mehrfamilienhauses an der Westeröder Straße in Bündheim verwendet. Dieses gibt es heute noch. HP

Ansicht vom Braunschweiger Hof von 1897. 
Der Stich zeigt den Blick von Norden auf Hotel und Bahnhof.

Quelle: Goslarsche Zeitung 19.05.2000  http://www.goslar-zeitung.de/
Sammlung: G. Schlender. 

 



 

Karte Braunschweig - Bad Harzburg:


Die Karte zeigt die Linienführung der 1. deutschen Staatseisenbahn durch
das Herzogtum Braunschweig und die Preussische Provinz Hannover um 1909.
Sammlung: G. Schlender.



Fahrzeuge der Braunschweiger Landeseisenbahn:
Bild
Nr.
Name
In Betrieb genommen
Hersteller
Achs-folge
technische Daten
Gat-tung
1
Advance 31.12.1838 Forrester, Liverpool;
Tender: 
Maschinenfabrik Zorge 
1 A 1 Dienstgewicht 13t
Dienstgewicht des Tenders 8,55t
2
Swift 0) 1838 Forrester, Liverpool;
Tender:
Forester Liverpool 
1 A 1 Dienstgewicht 13,1t
3
Baltimore 31.01.1839

Norris, Philadelphia,
Montage:
Bhfswerkstätten Braunschweig
Tender:
Norris, Philadelphia

2' A Dienstgewicht 10,8t
4
Dart 31.08.1840 Forrester, Liverpool;
Tender:
Bhfswerkstätten Braunschweig
1 A 1 Zylinderdurchmesser 330 mm
Kolbenhub 457mm
Triebwerk 914/1525 mm
Rostfläche 0,8 qm
Heizfläche 48 qm 
Reibungsgewicht 8t
Dienstgewicht 16,15t
5
Zorge Mai 1842 Maschinenfabrik Zorge 1)
Tender: 
Maschinenfabrik Zorge 
1 A 1 Zylinderdurchmesser 330 mm
Kolbenhub 457mm
Triebwerk 1067 /1676 mm
Rostfläche 0,7 qm
Heizfläche 59 qm
Kesseldruck 4,9 at 
Reibungsgewicht 7,9t
Leergewicht 14,6t 
Dienstgewicht 16,1t+8,85t
6
Hackelberg Juli 1842 Maschinenfabrik Zorge 2)
Tender: 
Maschinenfabrik Zorge 
1 A 1 Leergewicht 14,85t 
Dienstgewicht 16,35t
 
7
Manchester September 1842  Sharp Roberts, Manchester, 3)
Tender:
Sharp Roberts, Manchester,
1 A 1 Zylinderdurchmesser 330 mm
Kolbenhub 457mm
Triebwerk 1067 /1676 mm
Rostfläche 0,7 qm
Heizfläche 59 qm
Kesseldruck 4,9 at 
Reibungsgewicht 7,9 t
Dienstgewicht 15t
8
Braunschweig April 1843 Bhfswerkstätten Braunschweig
Tender: 
Maschinenfabrik Zorge 4)
2' A Dienstgewicht 12,55t
Dienstgewicht des Tenders 7,1t
   
Blenkinsop
1843 gebaut Bahnhofswerkstätten Braunschweig      
 
9
Harzburg Mai 1843  Maschinenfabrik Zorge 2)
Tender: 
Maschinenfabrik Zorge 
1 A 1 Leergewicht 15,15t 
Dienstgewicht 16,65t
 
10
Wildemann 5) September 1843 Stephenson, New Castle;
Tender:
Stephenson, New Castle
C Dienstgewicht 21,6t
11
Crodo 5) Oktober 1843 Stephenson, New Castle;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge
C Dienstgewicht 21,95t
Dienstgewicht des Tenders 11,75t
12
Hercynia Oktober 1843 Stephenson, New Castle;
Tender:
Stephenson, New Castle
1 B Dienstgewicht 21,05t
13
Blankenburg November 1843 Forrester, Liverpool;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 2)
1 A 1 Dienstgewicht 14,75t
Dienstgewicht des Tenders 8,55t
14
Magdeburg November 1843 Forrester, Liverpool;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 2)
1 A 1 Dienstgewicht 15,2t
Dienstgewicht des Tenders 8,55t
15
Wolfenbüttel 09.11.1846 Stephenson, New Castle;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge
1 B Dienstgewicht 21,65t
Dienstgewicht des Tenders 11,5t
16
Brocken 5) 12.11.1846 Stephenson, New Castle;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge
C Dienstgewicht 22t
Dienstgewicht des Tenders 11t
17
Germania 23.04.1848 Egestorff, Hannover;
Tender:
Egestorff, Hannover;
1 B Dienstgewicht 23,4t
18
Concordia 01.09.1848 Egestorff, Hannover;
Tender:
Egestorff, Hannover;
1 B Dienstgewicht 23,3t
19
Hannover 23.12.1848 Egestorff, Hannover;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 
1 B Dienstgewicht 23,35t
Dienstgewicht des Tenders 11,35t
20
Köln 19.03.1849 Egestorff, Hannover;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 
1 B Dienstgewicht 23,35t
Dienstgewicht des Tenders 11,35t
21
Berlin 03.05.1850 Egestorff, Hannover;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 
1 B Dienstgewicht 25,1t
Dienstgewicht des Tenders 13,95t
22
Bremen 25.07.1850 Egestorff, Hannover;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 
1 B Dienstgewicht 24,7t
Hamburg 01.05.1851 Egestorff, Hannover;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 
Dienstgewicht des Tenders 13,25t
Dresden 18.03.1852 Egestorff, Hannover;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 
Dienstgewicht des Tenders 14t
Leipzig 22.05.1852 Egestorff, Hannover;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 
Dienstgewicht des Tenders 14,15t
Elbe 24.12.1853 Egestorff, Hannover;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 
Dienstgewicht des Tenders 14,15t
Rhein 15.01.1854 Egestorff, Hannover;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 
Dienstgewicht des Tenders 14t
Amsberg 1855 Egestorff, Hannover;
Tender:
?
1 A 1 S
Oker 1855 Egestorff, Hannover;
Tender:
?
2 B G
Schöningen 13.11.1856 Egestorff, Hannover;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 
Dienstgewicht des Tenders 15,8t
Helmstedt 03.03.1857 Egestorff, Hannover;
Tender:
Maschinenfabrik Zorge 
Dienstgewicht des Tenders 15,8t
202
1863 Egestorff, Hannover,
Bauart Jenny Lind 6)
1 A 1 n2 Triebwerk 381/559/1829 mm
Rostfläche 1,33 qm
Heizfläche 97,53 qm
Kesseldruck 7 at
Leergewicht 26,9 t
Dienstgewicht 29,9 t
S
229
1865 Egesdorff, Hannover Linden  C-Stütz-tender Triebwerk 467/660/1371 mm
Rostfläche 2,08 qm
Heizfläche 116,61 qm
Kesseldruck 9 at
Leergewicht 36,6 t
Dienstgewicht 40,2 t
G
483
Magdeburg Hanomag, Hannover Linden 1-B Zylinderdurchmesser 432 mm
Kolbenhub 559 mm
Triebwerk 1829 mm
Rostfläche 2,08 qm
Heizfläche 94,5 qm
Kesseldruck 9 at
Leergewicht 32 t
Reibungsgewicht 26 t
Dienstgewicht 35,3t
S

 
 
0) Zuglok des herzöglichen Eröffnungszuges
1)  Nachbau der Manchester, Bauart Sharp
2)  Bauart Sharp
3) 1840 wurde die Manchester nach Zorge gebracht, um sie nachzubauen.
Daher fand die Inbetriebnahme erst Jahre später statt.
4) Nachbau der Baltimore
5) diese Maschinen waren als erstes in der Lage, nach Bad Harzburg zu fahren!
6) Die Schnellzuglok Bauart Jenny Lind wurde in Hannover Linden bei Eggesdorff 1862 gebaut.
Die Zeiten des Lokomotivbaus in Zorge im Südharz waren schon vorbei, viele der Arbeiter wurden 
nach Hannover abgeworben, da Eggesdorff verkehrsmässig wesentlich günstiger lag, als Zorge. 
  bis Ende 1868 wurden 116 Lokomotiven in Betrieb genommen, 100 Stück hatte Eggesdorf geliefert

 




 

Fahrplan Braunschweig Bad Harzburg:

Hier ist ein Fahrplan aus dem Jahre 1926 zu sehen.
Sammlung: G. Schlender.


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Letzte Änderung 29.10.06