Heimat und Skimuseum
Wurmberg SHE 51
SHE 61
100 Jahre SHE
Streckenbeschreibung 1909
Bhf Walkenried
Bhf Wiedaer Huette 1910
Stoeberhai
Bhf Brunnenbachsmuehle
Bhf Kaiserweg
Braunlage
Bruecken bei Sorge
Bhf Tanne
Karte der SHE 1909
Unfall Walkenried 1928
Fahrplan 1926
SHE Zug aus der Anfangszeit
SHE 10
SHE 157
SHE 274
Dampflokomotiven der SHE
Liste der SHE Fahrzeuge
SHE-Fahrzeuge bei der DR
Südharzeisenbahn.
Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die ehemalige Südharzeisenbahn.

Das alte Bahnhofsgebäude Stoeberhai existiert heute nicht mehr.
Es brannte um 1905 ab. Bei der Mallet handelt es sich um die Lok "Stoeberhai".
Originalfoto Schaukasten Stöberhai, Reproduktion 2002 G. Schlender,
mit freundlicher Genehmigung der Gastwirte BHF Stöberhai.

 



 Heimat und Skimuseum:

 
Das Foto zeigt ein Modell des Bahnhofes Kaiserweg von Hr. Hermann Grenzel.
Dieses konnte am Tag der offenen Tür im Heimat und Skimuseum in Braunlage bewundert werden.
(C) 2001 G. Schlender.




 SHE 51:


 
Die Lok SHE 51 trug den Namen Wurmberg. Sie wurde von Jung 1898 gebaut, Fabriknummer 327.
Einsatz bei der SHE: 1899-1934, bei der WRE bis 1938. 1938 verschrottet.
Vzul=30km/h. 5m3 Wasser, 1,5t Kohle. (C) 2001 G. Schlender




 SHE 61:


 
Die Lok SHE 61 wurde von Orenstein & Koppel 1928 gebaut, Fabriknummer 11506.
Einsatzzeit: 1928-1962. Vzul=40km/h. Besonderheit: Luttermöllerantrieb. 5m3 Wasser, 2t Kohle.
(C) 2001 G. Schlender




 100 Jahre Südharz - Eisenbahn:


 
 Quelle: Goslarsche Zeitung 11.08.1999  http://www.goslar-zeitung.de/
Zu sehen sind die Lok "Wurmberg", der Güterwagen SHE 152 und die Personenwagen SHE 1 und SHE2.

 

 



 Streckenbeschreibung der SHE 1909:


 
Sammlung: G. Schlender

 



 Bahnhof Walkenried:


 
Am 16.03.2001 beging ich mich auf "Spurensuche".
Hier ist das ehemalige Empfangsgebaeude der Suedharzeisenbahn in Walkenried zu sehen.
(C) 2008 G. Schlender

 



 Bahnhof Wiedaer Huette 1910:


 
Im Bereich der Tennisanlagen befand sich von1899 bis 1963 der Bahnhof "Wiedaer Huette" der Südharzbahn.
[...] Der Eisenbahnanschluss hatte für die Wiedaer Huette nicht geringe wirtschaftliche Bedeutung. [...]
Text: Schaukasten Wieda, Bild: Sammlung G. Schlender




 Bahnhof Wiedaer Huette 1960:


 

Die beiden (oberen) Fotos [...] zeigen neben den Gebaeuden der Wiedaer Huette im Vordergrund rechts
das Bahnhofsgebaeude, das nach Stilllegung der Bahn neuen Produktionshallen der Huette weichen musste.
Text und Originalfoto: Schaukasten Wieda, Reproduktion 2001, G. Schlender



 Lageplan Wiedaer Huette:


 
An der Wiedaer Durchgangsstrasse befindet sich auf Höhe der Tennishalle ein Schaukasten,
der an die Suedharzbahn in Wieda erinnert. Der Zahn der Zeit hat schon an den Fotos genagt.
Lageplan: Schaukasten Wieda, Reproduktion 2001, G. Schlender

 



 Stoeberhai:


 
Diese historische Postkarte zeigt eine Maschine der SHE im Felseinschnitt beim Bahnhof Stoeberhai.
Vermutlich handelt es sich um eine Mallet, somit dürfte die Aufnahme vor 1936 entstanden sein.
Sammlung G. Schlender

 



 Bhf Stoeberhai:

 
Am 08.03.2008 entstand auf erneuter Spurensuche diese Aufnahme
des ehemaligen Empfangsgebaudes Stoeberhai. Im Bahnhof befindet sich eine Wald-Gaststätte.
(C) 2008 G. Schlender

 



 Bhf Stoeberhai:

 
Seit 2005 wird die westliche Bahnhofsseite mit diesem Kunstwerk geschmückt,
es wurde von einem Kuenstler Namens Wagner erstellt und zeigt einen SHE Zug am Bahnhof Stoeberhai, gezogen von der Mallet Stoeberhai. (C) 2008 G. Schlender

 



 Bhf Stoeberhai:

 
Am 08.03.2008 laedt die Gaststätte bei schönstem Sonnenschein zum Verweilen ein.
Ein kleiner Biergarten und ein neuer Radweg auf der alten Bahntrasse umgeben das schöne Ausflugsziel.
Nähere Informationen: http://www.historischer-bahnhof-stoeberhai.de/
(C) 2008 G. Schlender

 



 Bhf Brunnenbachsmuehle:


 
Die Spurensuche am 16.03.2001 führte auch am ehemaligen Empfangsgebaudes Brunnenbachsmühle vorbei.
Das Gebaeude wird heute vom Nationalpark oder Forst genutzt.
(C) 2008 G. Schlender

 



 Bruecke bei Brunnenbachsmuehle:


 
Diese Bruecke fotografierte ich während der Spurensuche am 16.03.2001.
Sie liegt an der ehemaligen Strecke nach Braunlage.
(C) 2008 G. Schlender

 



 Bhf Kaiserweg:


 
Die Spurensuche am 16.03.2001 zeigte am ehemaligen Bahnhof Kaiserweg dieses Bild. Der Bahnhof besaß eine Weiche, weshalb man nicht von Haltepunkt spricht. Ein Ladegleis mit Rampe für die Holzverladung zweigte hier ab, so dass z.B. ein Güterzug und ein Personenzug kreuzen konnten. (C) 2008 G. Schlender

 



 Bhf Braunlage:


 
Ein freundlicher Mitarbeiter der auf dem Bahnhofsgelaende heute ansaessigen Firma erlaubte mir diese Aufnahmen. Das Bahnhofsgebaeude war am 16.03.2001 schon arg in Mitleidenschaft gezogen worden und hatte sogar einen Brandanschlag überstanden. (C) 2008 G. Schlender

 



 Lokschuppen Braunlage:


 
Ein freundlicher Mitarbeiter der auf dem Bahnhofsgelaende heute ansaessigen Firma erlaubte mir diese Aufnahmen. Der ehemalige Lokschuppen dient heute als Garage für die Baufirma.
(C) 2008 G. Schlender

 



 Bruecken bei Sorge:


 
Hier ist die Bruecke ueber die warme Bode bei Voigtsfelde (in der Nähe von Sorge) zu sehen.
Die Bachmitte war Grenze bis 1990 und schnitt die Strecke nach Tanne ab 1945 vom ehemaligen Netz der SHE ab. Auf der Brücke befindet sich noch ein Gleisrest, der beim Streckenabbau aufgrund der Grenze nicht entfernt wurde. (C) 2008 G. Schlender

 



 Bruecken bei Sorge:


 

Hier ist das oestliche Brueckenwiderlager der SHE Trasse ueber die ehemalige NWE Strecke, heute Harzquerbahn zu sehen. Die Aufnahme entstand am 08.03.2008.
(C) 2008 G. Schlender


 Bruecken bei Sorge:


 
Das oestliche Brueckenwiderlager aus anderem Blickwinkel, 99 7231 kommt mit einem Zug nach Nordhausen um die Ecke. Die Brücke hatte vor ihrem Abbruch eine Stahlkonstruktion, das westliche Widerlager existiert nicht mehr. Die Aufnahme entstand am 16.03.2001 und wird hier auch erstmals wie die anderen Aufnahmen vom 16.03.01 gezeigt. (C) 2008 G. Schlender

 



 Bhf Tanne:


 
Diese Aufnahme entstand ebenfalls am 16.03.2001 bei der Spurensuche. Im Bahnhof Tanne traf die schmalspurige Suedharzeisenbahn auf die normalspurige Halberstaedter Blankenburger Eisnenbahn (HBE).
Es gab einen Ladekran und eine Rollbockgrube, um Gueter umschlagen zu koennen. Eine historische Aufnahme findet man auf der Teilseite "Historisches". (C) 2008 G. Schlender

 



 Karte der SHE 1909:


 
Sammlung: G. Schlender

 


 
Zeitzeugen erinnern sich an ein Drama: Als die alte Südharzbahn ihre schwärzeste Stunde erlebte
1928 - heiterer Ausflug endet im Inferno
Von Heinz-Helmuth Heidenbluth

Länger als sechs Jahrzehnte erschloß eine Schmalspurbahn den Südteil des einst braunschweigischen Kreises Blankenburg. Die Südharz-Eisenbahn (SHE) komplettierte 1899 das Duo Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn (GHE) und Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (NWE) zum Trio meterspuriger Harzbahnen.
1963 hatte die landschaftlich herrliche Bahn zwischen Walkenried und Braunlage den Kampf mit der Straße verloren. Der Anschluß an die Rübelandbahn in Tanne war längst der Teilung Deutschlands zum Opfer gefallen. Ein Kuriosum der Nachkriegsgeschichte: Der nur rund 14000 Einwohner zählende niedersächsische Teil des Landkreises Blankenburg mit der Kreisstadt Braunlage wurde 1972 auf die Kreise Osterode und Goslar aufgeteilt. 

Selten stand die Südharzbahn unter einem guten Stern. Ihre schwärzeste Stunde, die heute noch die Gemüter erregt, schildert folgender Bericht, zu dem die Leser ihre Erinnerungen beisteuerten:
Es sind zwei fröhliche Fuhren, die da am 12. Juli 1928 im Südharz unterwegs sind. Gemächlich zuckeln die beiden Busse über die Chaussee, die am Nordrand des Blumenberges entlang Bad Sachsa mit seinen Nachbarorten Walkenried und Wieda verbindet.
In den frühen Morgenstunden war man vom Dorf Cramme nahe Wolfenbüttel zum Schulausflug gestartet. Besonders die Eltern im zweiten Bus genießen den Anblick des romantischen Steinbruchteiches linker Hand.

Drehbuch des Schicksals

Ein herrlicher Tag in schweren Zeiten - eine Szene wie aus einem Heimatfilm.
Doch das Schicksal schreibt sein eigenes Drehbuch. Etwa zur gleichen Zeit und nur wenige Kilometer entfernt, hat Richard Deppe, Lokführer der Südharz-

So schaute es kurz nach dem Zusammenstoß an der Unglücksstelle aus.
Aufnahme: Sammlung Heidenbluth 
Quelle: Goslarsche Zeitung 05.07.1997  http://www.goslar-zeitung.de/
Eisenbahn, seinen 
Nachmittagszug nach Braunlage in Bewegung gesetzt.
Kurz nachdem der Zug den Kleinbahnbereich des Bahnhofs Walkenried hinter sich gelassen hat, taucht ebenfalls links ein idyllischer Teich, der Eckteich, auf. Doch die Männer auf der Lok haben sicher keinen Blick
dafür, denn der Job auf der schweren Mallet mit der Nummer 56, einer Maschine, die drei Jahre zuvor von Henschel an die private Bahn geliefert wurde, dürfte an diesem heißen Sommertag besonders anstrengend gewesen sein.
Annie ist stolz. Weil sie schon konformiert wurde, darf sie im zweiten Bus bei den Großen sitzen. Karl, der junge Chauffeur, ist zwar wenig erfahren auf den Harzer Straßen, doch der versierte Kollege im ersten Bus hatte ihm geraten, einfach hinterherzufahren.
Und schon hat der erste Wagen
das schmale Bahngleis überquert. Eine Staubwolke trübt die Sicht. 
Plötzlich machen die Kinder den schwarzen Koloß aus, der sich auf den Schienen langsam links am Waldrand in Richtung Landstraße bewegt. Sie schreien,
winken, doch der Chauffeur fährt weiter. Der Lokführer kann die Katastrophe nicht mehr verhindern. Den Geräuschen von berstendem Stahl, zerfetzendem Blech und splitterndem Holz folgen die Schreie der Verletzten.

Erschütternde Szenen.

Der solide Komnick-Bus liegt zerstört auf dem Gleis, während die bullige Mallet-Lok, mit ihren Betriebsvorräten gut massige 50 Tonnen schwer, auf die Seite gekippt ist.
Rasch sind die Rettungsmannschaften herbeigeeilt und versorgen die 20 zum Teil schwer verletzen Businsassen. Drei Menschen sterben auf der Stelle, 

ein weiteres Opfer erliegt seinen Verletzungen im Nordhäuser Krankenhaus. Sie werden später in der Kirche in Cramme, wo sich
erschütternde Szenen abspielen, aufgebahrt.
Die "Centralverwaltung für Secundärbahnen" in Berlin, zuständig für den Betrieb der SHE, sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt, die später in langwierige Prozesse münden - war doch der Bahnübergang nur durch unscheinbare Rechtecktafeln gesichert. Die übrigens fand man bisweilen noch in den 60er Jahren, neben den längst obligatorischen markanten Andreaskreuzen stehend.
Auch nach dem schlimmen Unglück hat es an dieser unübersichtlichen Stelle immer wieder Zwischenfälle gegeben. Im Heimatmuseum Braunlage, an dem einst ein Gütergleis der Südharz-Eisenbahn unmittelbar vorbeiführte, wird heute in würdiger Form an ein Stück vergessener Eisenbahngeschichte erinnert.
Quelle: Goslarsche Zeitung 05.07.1997  http://www.goslar-zeitung.de/
Der Zug bestand aus 2 Personenwagen und mehreren Güterwagen. 
Gezogen wurde er von der SHE 56. Einer der Personenwagen war der NWE 61!
   

 

 



 Fahrplan der SHE 1926:


 
Sammlung: G. Schlender

 



 SHE Zug aus der Anfangszeit:


 

Zu sehen sind die Mallet SHE 53 mit SHE 51 und SHE 1.
(C) 2002 G. Schlender


 SHE 10:


 
Der SHE 10 ist heute bei den Harzer Schmalspurbahnen eingestellt. Er trägt die Nummer 900-458 und wird im Traditionszug mitgeführt. Wäre er beim Fahrzeugaustausch zwischen NWE und SHE nach der Grenzziehung nicht "vergessen" worden, wer weiss, was für ein "Blechle" er heute wär? (C) 2001 G. Schlender

 



SHE 157:

Neue Leuchten und Signale und ein Wagen auf dem Freigelände aufgestellt
Eisenbahnfreunde warten mit Neuerungen auf

 
Vorsitzender Joachim Fricke am Güterwagen-Aufbau der ehemaligen Schmalspurbahn Braunlage-Walkenried,
der nach Aufarbeitung als Lagerschuppen dienen soll. Foto: Wittenberg
VIENENBURG. [...] Ein Relikt aus alter Zeit konnte als Spende von der Maschinenfabrik Buchholz erworben
werden: Der Aufbau eines Güterwagens, Baujahr 1907, der ehemaligen Südharz-Schmalspurbahn von Braunlage nach Walkenried, die dort von 1899 bis 1963 verkehrte. Fast vier Jahrzehnte hatte der Aufbau als Lagerschuppen bei Buchholz gedient. Jetzt wird er aufgearbeitet und soll im Museumsgelände als Lagerraum genutzt werden. [...]  Quelle: Goslarsche Zeitung 28.04.2000  http://www.goslar-zeitung.de/
Der Zeitungsartikel ist schon wieder Geschichte: Der Wagenkasten wurde 2004 verschrottet.




 SHE 274:


 
Der SHE 274 wird von der Interessengemeinschaft Harzer Schmalspurbahnen e.V. in Nordhausen betreut. Am 04.06.1994 wurde er nach Stiege zum 10 jährigen Jubiläum Streckenwiederaufbau Strassberg-Stiege mitgeführt. Nach 1961 in der ehemaligen DDR verblieben existiert er noch heute in äusserst sehenswertem Zustand. (C) 2001 G. Schlender



Dampflokomotiven der SHE:
Betriebs-nr.
Name
Bauart
Hersteller
Baujahr
Fabrik-nr.
Bemerkungen
  Karl B-n2t Krauss 1896 2062 ab 1898 als Baulok im Einsatz, 1912 verkauft. 
Ggf. schon 1888 an Degen & Wiegand, Kiel mit 900 mm Spur geliefert.
  Berlin B-n2t Krauss 1897 2515 ab 1898 als Baulok im Einsatz, 1912 verkauft. 
Ggf. schon 1891 an L.Degen, Berlin mit 
900 mm Spur geliefert.
SHE 51 Wurmberg B`B-n4vt Jung 1898 327 1934 an WRE, 1938 verschrottet
SHE 52 Stöberhai B`B-n4vt Jung 1898 328 1928 an WRE, 1936 verschrottet
SHE 53 Achtermann B`B-n4vt Jung 1898 329 1936 an WRE, Anfang 1939 als (1'B)Bn4vt umgebaut und im Sommer 1942 wieder zurückgebaut. Am 24.11.1944 bei Tieffliegerangriff schwer beschädigt (110 Einschüsse) und wieder in Stand gesetzt.. 
1946 an UdSSR. (*1)
Diese Lok taucht in russischen Reparationslisten als angekommen auf, dürfte somit nicht in Polen verblieben sein! (*6)
SHE 54   B`B-n4vt Jung 1901 534 1925 an WRE, 1946 an UdSSR
Diese Lok taucht in russischen Reparationslisten als angekommen auf, dürfte somit nicht in Polen verblieben sein! (*6) 
SHE 55 1   B`B-n4vt Hohenzollern 1904 1792 1913 von RLE, 1914 an Heeresfeldbahn. 
Ein Einsatz in Montcornet ist mit Bildnachweis bekannt.
(Militäreisenbahndirektion 3, Nr. III 19A). (*2)
Die Lok erhielt bei der Heeresfeldbahn später die Nummer HK 114. (*3). Auch hierfür liegt ein Bildnachweis vor.
1917 zur Société génerale des Chemins de fer Economiques, réseau de la Meuse gekommen. 
Sie gehörte zu elf Mallets, die 1918 in Montmédy noch erhalten waren. 
Sie bekam die Nummer 4.815 bei den 
Chemins de fer Economiques. (*3)
1918-20 und ab 1922 bei der SE (réseau de la woevre) eingesetzt,
1920-22 bei der CM (réseau de la Meuse) im Dienst. (*3)
1930 wurde die Lok umgebaut! (*4)
1938 wurde der Betrieb auf der Strecke eingestellt oder die Strecke aufgegeben.
Die Maschine war erst 34 Jahre alt und wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit noch nicht verschrottet!
Dieses wurde in "Die Fahrzeuge der Harzer Schmalspurbahnen" ggf. etwas voreilig behauptet. Weiterhin wurden dort Stationierungen und Einsatzzeiten falsch dargestellt.
Hat es auch diese Maschine nach Afrika verschlagen oder blieb Sie in Frankreich? Dieses alles ist noch Spekulation.
SHE 55   B`B-n4vt Jung 1916 2389 1926 an WRE, 1946 an UdSSR
Diese Lok taucht in russischen Reparationslisten als angekommen auf, dürfte somit nicht in Polen verblieben sein! (*6) 
SHE 56   B`B1-h4vt => ab 1930 Eh2t Henschel 1925 20573 1928 am Unfall bei Walkenried beteiligt. 
1930 Umbau auf Luttermöllerantrieb, 
Ende der Fünfziger ausgemustert. 
Ggf. 1961 verschrottet.
SHE 57   B`B1-h4vt => ab 1930 Eh2t Henschel 1925 20574 1930 Umbau auf Luttermöllerantrieb, 
1961 ausgemustert. 
Letzte bei der SHE betriebene Dampflok. (*5) 
Ggf. 1963 verschrottet.
SHE 61   Eh2t Orenstein&Koppel 1928 11506 Ende der 50er  /Anfang der 60er (*5) ausgemustert. 
Ggf. 1962 verschrottet.
Quellen zu Bemerkungen:
(*1) Die Weimar Rastenberger Eisenbahn, Günther Fromm .
(*2) Heeresfeldbahnen, Alfred B. Gottwaldt
(*3) Les Petits Trains de Jadis - l'Est" - Editions du Cabri
(*4) Le Reseau Meusien au cours de Guerre 1914 - 1918 , Jean Delmotte
(*5) Harzer Eisenbahnkalender 1990, Klaus Pfeiffer. .
(*6) Our narrow-gauge Locomotives, L. Moskalev,. 

Nach (*3):
Im 1. Weltkrieg kamen deutsche Mallets in Frankreich u.a. auf den Strecken Verdun - Montmédy
und Vaux devant Damloup - Commercy zum Einsatz.
Die B´B-Mallets erhielten die Nummern HK 94 - HK 126, C´C Mallets erhielten die Nummern HK 11- HK 30. 
Es blieben 1918 mindestens elf Mallets deutscher Herkunft erhalten.

Dieses waren:
- 3 Borsig Mallet Lokomotiven Bj.1905. Sie erhielten die neuen Nummern 4817, 4818 und 4819.
- 4 Jung Mallet Lokomotiven Bj. 1897 - 1900. Sie erhielten die neuen Nummern 4813, 4821, 4822 und 4823.
- 3 Hohenzollern Mallet Lokomotiven Bj. 1901 - 1904. . Sie erhielten die neuen Nummern 4814, 4815, 4816.
Eine Lokomotive davon war die ex Härtsfeldbahn 3, eine die ex SHE 55 (1) und eine die ex Ruhr-Lippe 10.
- 1 Henschel C-C Mallet Lokomotive Bj. 1917.. Sie erhielt die neue Nummer 6001. 1929 verkauft 

Wer weiß näheres über den Verbleib der Lokomotiven SHE 53, SHE 54, SHE 55 (1), SHE 55 (2)?
Wer kennt 1000mm Schmalspurbahnen in der ehemaligen UdSSR?

Bitte Email an Webmaster@Voll-Dampf.de


   

 


Liste weiterer SHE Fahrzeuge:
Betriebs-nr.
Gattung
Bauart
Hersteller
Baujahr
Bemerkungen
SHE 1 BC4i   Wismar 1899 Umbau 1930 (*7)
SHE 2 BC4i   Wismar 1899 Umbau 1927 (*7)
SHE 3 BC4i   Wismar 1899 (*10)
SHE 4 BC4i   Weimar 1909 (*10)
SHE 5 BC4i   Weimar 1909 (*10)
SHE 10 C4i   Hannover 1899 (*10) siehe auch Tabelle:
nach 1945 bei der DR verbliebene Fahrzeuge der SHE
SHE 11 C4i   Hannover 1900 umgebaut 1928 (*10)
SHE 12 C4i   Weimar 1900 umgebaut 1926 (*10)
SHE 15 CPost4i   Herbrand 1898 (*10)
SHE 51 CPwPost4i,
BCPwPost
  Weimar 1899 Umbau 1929 (*10), (*7)
SHE 53 CPwPost4i   Weimar 1899 Umbau 1928 (*10)
SHE 101-
SHE 102
GGw   Weimar 1899 (*10)
SHE 103-
SHE 104
GGw       (*10)
SHE 151-
SHE 153
Gw   Weimar 1899 (*10)
zu SHE 152 siehe auch Tabelle:
nach 1945 bei der DR verbliebene Fahrzeuge der SHE
SHE 154
Gw   Wendland 1900 (*10)
SHE 155 Pwg   Wendland 1900 (*10)
SHE 156
PwPosti,
Gw
  Lindner 1907 (*10)
SHE 157 Gw   Lindner 1907 Stand  im Eisenbahnmuseum Vienenburg.
2004 verschrottet. (*8)
SHE 201-
SHE 204
Hw   Weimar 1899 (*10)
SHE 205-
SHE 208
Hw     1911 (*10), stammen aus Frankreich, möglicherweise aus Heeresfeldbahnbestaenden nach dem WK I zurueckgekauft.
SHE 251 Ow   Weimar 1899 (*10)
SHE 253-
SHE 263
Ow   Weimar 1899 (*10)
zu SHE 258, SHE 261, SHE 262 siehe auch Tabelle:
nach 1945 bei der DR verbliebene Fahrzeuge der SHE
SHE 264-
SHE 265
Ow   O&K 1903 (*10)
zu SHE 264, SHE 265 siehe auch Tabelle:
nach 1945 bei der DR verbliebene Fahrzeuge der SHE
SHE 266 Kt/Ow   O&K 1903 Zwischen 1910 und 1922 vom Schotterwagen zum O-Wagen umgebaut. (*8)
SHE 267-
SHE 270
Ow   O&K 1903 (*10)
SHE 271 Kt/Ow   O&K 1903 Von Kt Wagen zu O-Wagen umgebaut. (*9),
mit Schneepflug (*10)
SHE 272-
SHE 279
Ow   O&K 1903 (*10)
zu SHE 274 siehe auch Tabelle:
nach 1945 bei der DR verbliebene Fahrzeuge der SHE
SHE 280 O   Weimar 1926 (*10)
SHE 281 Ow   Weimar 1926 Zu Sylter Inselbahnen. (*9)
SHE 282 Ow   Weimar 1926 Zu Sylter Inselbahnen. (*9)
SHE 283-
SHE 284
O   Weimar 1926 (*10)
SHE 286 O   Herbrand 1918 (*10)
SHE 287-
SHE 288
O   Nordd.
Waggon
1917 (*10)
zu SHE 288 siehe auch Tabelle:
nach 1945 bei der DR verbliebene Fahrzeuge der SHE
SHE 289 O   Wismar 1917 (*10)
SHE 290-
SHE 294
Ow   Kraus&Co   (*10)
zu SHE 291, SHE 292 siehe auch Tabelle:
nach 1945 bei der DR verbliebene Fahrzeuge der SHE
SHE 401-
SHE 403
Or   Bothmann 1929 (*10) Zwischenwagen für Rollbockverkehr
SHE I Kt   O&K 1903 Zu Unkrautbekämpfungswagen umgebaut. Das Oberteil stand noch in den 80ern im Bahnhof Braunlage. (*9)
SHE T02 Eigenbau   SHE 1931 Es handelt sich um einen vollständigen Neubau in der SHE Werkstatt, nicht um einen Umbau eines Personenwagens.1963 verschrottet.(*5)
SHE T07   1A`A1` DWK 1926/1927 Fuer die Köln-Bonner Eisenbahn (KBE) gebaut (T09) . 1935 von der Firma Bachstein erworben, restauriert und bei der SHE  eingesetzt. In den 40ern wechselte er mehrmals zwischen der WRE und der SHE. Ende der 50er begann eine Modernisierung, die nicht mehr abgeschlossen wurde.
In den 60ern verschrottet. (*5)
SHE T14   B B MAN 1960 Nach Stilllegung der SHE von der Würtenbergischen Nebenbahnen (WNB) erworben und auf der Härtsfeldbahn Aalen-Dillingen als T37 eingesetzt. Ende 1972 zur Bahn Amstetten-Laichingen (WEG). 1987 von der Härtsfeldmuseumsbahn erworben. (*5) 
Dieses Fahrzeug existiert heute noch.
Quellen zu Bemerkungen:
(*7) Die Südharzeisenbahn, Röper / Zieglgänsberger. 
(*5) Harzer Eisenbahnkalender 1990,Klaus Pfeiffer.
(*8) Recherchen Schlender 
(*9) Email
(*10) Hamburger Blätter 1961, Schmiedecke
Wer weiß näheres über den Verbleib weiterer Fahrzeuge des SHE? 
Bitte Email an Webmaster@Voll-Dampf.de
   

 



Nach 1945 bei der DR verbliebene Fahrzeuge der SHE:
Betriebs-nr.
DR-nr.
Gattung
Hersteller
Baujahr
Bemerkungen
SHE 10 900-458 C4i Hannover 1899 Das Fahrzeug ist heute Bestandteil des Traditionszuges der HSB.
SHE 152 99-02-32 
99-01-77
Gw Weimar 1899 1957 und 1966 umgezeichnet. Stoffwagen der BM Westerntor. Seit 1993 bei den HSB eingestellt. 1998 UZ in 99-09-77.
SHE 258
99-01-81 Ow Weimar 1899 Abkochwagen. 2008 von den HSB verkauft. Aufarbeitung bei der IG Hirzbergbahn in Georgenthal/Thüringen zum Aufbau eines neuen Schmalspurbahnmuseums (*9)
SHE 261 99-01-99 
99-03-39
Ow Weimar 1899 ab 1957 Schlackewagen in Gernrode / 1970 Umzeichnung in Bahnhofswagen Nr.1, 
1983 Umzeichnung in Bahnhofswagen Nr.21 Gernrode, ohne Bremse.
SHE 262 99-01-97 
99-03-40
Ow Weimar 1899

ab 1957 Schlackewagen in Westerntor / 1970 Umzeichnung in Bahnhofswagen Nr.8 in Westerntor, bei d. HSB Bahnhofswagen Nr.1. Standort Gernrode,
falsch beschriftet als Ow 99-03-15 (*9)

SHE 264 99-03-45 Kt/Ow O&K 1903 Blechhochbord, 1965 verschrottet.
SHE 265 99-72-03 Kt/Ow O&K 1903 Blechhochbord, ab 1970 Schlacke-/Bahnhofswagen Nr.9 in Gernrode, 
1973 verschrottet.
SHE 274 99-72-02 Kt/Ow O&K 1903 Holzhochbord, ab 1970 Schlacke-/Bahnhofswagen Nr.11 in Nordhausen, wurde früher oft zum Transport von Holzfässern eingesetzt. Seit 1993 bei der IG HSB, wird für den Transport einer Wasserpumpe und für den Transport des Schienenmopeds verwendet.
SHE 288 99-03-37 Ow Bremen 1917 1965 verschrottet.
SHE 291   Ow Krauss   Baujahr vor 1900 möglich.
SHE 292   Ow Krauss   Baujahr vor 1900 möglich. Behelfstender. 2008 von den HSB verkauft. Aufarbeitung bei der IG Hirzbergbahn in Georgenthal/Thüringen zum Aufbau eines neuen Schmalspurbahnmuseums. (*9)

Quellen zu Bemerkungen:
(*9) Email 
Wer weiß näheres über den Verbleib weiterer Fahrzeuge des SHE? 
Bitte Email an Webmaster@Voll-Dampf.de


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Letzte Änderung 23.03.08